Tauchen mit Handicap, geht das überhaupt? Wozu tauchen Blinde, wie kommen Rollstuhlfahrer ins Wasser, brauchen Taucher Beine oder Arme oder Ohren oder Augen? Tauchen mit einer Behinderung zu lernen ist gar nicht so schwierig. Mit der passenden Begleitung, Unterstützung sowie Ausbildung geht viel mehr, als du denkst!
Grundsätzlich kann jeder, der das möchte und tauchtauglich ist, tauchen lernen. Beim Handicap-Tauch ist die Betreuung engmaschiger, es steht in der Regel mindestens ein Tauchlehrer pro Tauchschüler zur Verfügung, zudem weitere Helfer im Wasser und an der Oberfläche.
Wer einen Tauchschein machen möchte, sollte fit genug sein, eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung (TTU) vorlegen, braucht (Leih-)Ausrüstung, ein bisschen Theorie büffeln sowie Übungen im Pool und im Freiwasser machen. Weitere Voraussetzung: keine Angst vor Wasser haben, Schwimmen können.
Der PADI Adaptive Support Diver richtet sich an alle ab OWD, die Taucher mit körperlichen und leichten kognitiven Einschränkungen begleiten möchten.
Der PADI Adaptive Techniques Diver-Kurs richtet sich an Divemaster und Tauchlehrer, die gerne über den Tellerrand blicken und es Menschen mit Einschränkungen ermöglichen wollen, tauchen zu lernen. Diesen Kurs biete ich regelmäßig an, um das Handicaptauchen voran zu bringen.
Hey, ich bin Nicole
Meine Leidenschaft: Tauchen. Mein Handicap: Multiple Sklerose. Meine Mission: Dem Tauchen mit Handicap Auftrieb verschaffen und Menschen mit und ohne Behinderung inspirieren, das zu tun, wofür sie „brennen“!
PADI AmbassaDiver & Adaptive Techniques Specialty Instructor