Mission Fuerteventura: Tauchen, testen, Content liefern
Gleich mehrere Missionen hatte ich zu erfüllen, als ich Anfang April, gemeinsam mit meiner Tauchlehrer-Kollegin, Reiseberaterin und vor allem Freundin Simone in den Flieger gen Fuerteventura stieg:
1. vor Ort checken, wie barrierefrei die ausgewählte Tauchbasis ist, um dort künftig Kurse für Handicaptaucher anzubieten
2. remote arbeiten mit dem Ziel, am Ende der Reise 50 Reels für Instagram im Kasten zu haben
3. einem Engelshai begegnen
4. mir endlich die Zeit nehmen, mein nagelneues iPhone17 in Betrieb zu nehmen und zu verstehen
5. das nagelneue iPhone dann im Meer versenken...
Ergebnisse der Mission - No. 1 BArrierefreiheit
Grundsätzlich in ganz Spanien fantastisch und meist hervorragend umgesetzt, ganz besonders aber an der Tauchbasis mit barrierefreiem Zugang bis zum Wasser, tollem Einstieg ins Übungsbecken, von dort dann ganz easy weiter zur Plattform im vor der Brandung geschützten Bereich, kurzum: super toll.
Noch dazu seine hervorragende Staff, mega freundlich und hilfsbereit, sehr professionell - und gute Musik läuft ebenfalls. Was will man mehr, grins. Wer also mit mir im herrlich klaren Atlantik auf Fuerteventura tauchen lernen möchte - ich habe den perfekten Ort für uns gefunden!
50 Reels in 10 Tagen
Ich mach es kurz: Mission nicht erfüllt. Zum einen war die Zielmarke viel zu hoch gegriffen... zum anderen hatten wir beide leider drei Tage Komplettausfall, da ging nichts mehr. Weder arbeiten noch tauchen. Hatten wohl irgendwas Falsches gegessen... somit fehlte a) das Material für 50 Reels, da wir ja statt zu tauchen völlig entkräftet im Appartement rumhingen und b) die notwendige Konzentration fürs Arbeiten. Ein paar Reels sind es immerhin geworden, ganz vieles ist aber noch in der Pipeline.
Mission No. 3 und mein größter Wunsch: Begegnung mit einem Engelshai
Ich war ja nicht das erste Mal zum Tauchen auf den Kanaren, aber noch nie hatte ich das Glück, einen Engelshai zu sehen. Diesmal schon! Und zwar gleich zweimal. Danke an Simone für das Beweisfoto. Hier siehst du mich also ganz nah dran am harmlosen Engelshai. Findest du ihn auf dem Bild?
Foto: S. Lippmann, travel_lippis
Mission 4 & 5: Mit dem Handy abgetaucht - Divevolk Housing im TEst
Während unserer Zwangspause (siehe Ergebnis zu Mission No. 2) konnte ich mich endlich auch mit meinem neues Smartphone vertraut machen (Mission No. 4), ganz wichtig: Fotos und Videos. Somit gehen wir nahtlos über zu Mission No. 5: Bilder und Videos mit dem Handy beim Tauchen machen, soll heißen: unter Wasser und unter Druck!
Mit dem Unterwassergehäuse Divevolk Sea Touch 4 MAx+ ist das super easy - und natürlich hält es dicht! Es ist echt unglaublich, was alles möglich ist. Ich bin ja nicht so technik-affin, daher ist mir ein simples Handling umso wichtiger. Einfacher geht's kaum: Divevolk Housing öffnen, Handy reinschieben, Klappe zu, Schrauben fest, fertig! Dass mir als Laie so schöne Aufnahmen gelingen, ist einfach nur mega. Meine "Models" haben aber auch ganz brav stillgehalten.
Unter dem Sand lauert der Hai
Und so war der Moment, als ich ihm das erste Mal begegnete: Erst ist da nur diese scheinbar ruhige Sandfläche, leicht gewellt, fast langweilig. Nichts verrät, dass darunter Leben steckt. Dann plötzlich ein kleiner Moment der Bewegung. Ein Schatten, der sich minimal verändert. Und bevor man richtig realisiert, was passiert, ist er schon da – perfekt getarnt, fast vollständig im Sand verborgen.
Angel Sharks - perfekt getarnt im Sand
Nur seine Konturen verraten ihn. Der Engelshai liegt regungslos, wie ein Teil des Meeresbodens selbst, und wartet. Kein Stress, kein Drama – nur Geduld. Mit dem Divevolk Housing in der Hand versuche ich, diesen Moment festzuhalten, ohne ihn zu stören. Ganz nah ran, ohne einzugreifen.
Einfach beobachten, atmen, auslösen. Und genau das sind die Augenblicke, die Tauchen so besonders machen: wenn man nichts sucht – und trotzdem etwas findet, das man nicht mehr vergisst.
Unterwasserfotografie, die man nicht plant – sondern erlebt
Engelshaie gehören zu den faszinierendsten, aber auch am meisten unterschätzten Meeresbewohnern. Anders als typische Haie haben sie einen flachen, rochenähnlichen Körper und liegen oft gut getarnt auf sandigen Meeresböden, wo sie auf Beute lauern. Mit einem schnellen Überraschungsangriff schnappen sie sich vorbeischwimmende Fische oder kleine Wirbellose – blitzschnell und präzise.
Leider zählen sie heute zu den am stärksten bedrohten Haiarten. Überfischung und zerstörte Lebensräume machen ihnen massiv zu schaffen. Wenn man einem begegnet, ist das ein ziemlich besonderer Moment.
Und genau in so einem Moment war ich mit meinem Divevolk Housing unterwegs – ganz nah dran, ohne zu stören. Diese Begegnung ist leise, unscheinbar und deshalb so beeindruckend.
Am Ende bleiben genau diese Erlebnisse hängen – nicht die geplanten Aufgaben, nicht die Checklisten, sondern das, was zufällig passiert, wenn man einfach draußen im Wasser ist.
Fuerteventura war für mich eine Mischung aus Arbeit, Testfeld und kreativer Spielwiese: Barrierefreiheit prüfen, neue Technik wie mein Handy und das Divevolk Housing ausprobieren, Content produzieren und gleichzeitig offen bleiben für das, was das Meer selbst erzählt.
Und manchmal sind es eben genau diese leisen Begegnungen, die alles andere kurz in den Hintergrund rücken. Der Engelshai war dafür das perfekte Beispiel: unscheinbar, gut getarnt – und trotzdem ein absoluter Höhepunkt unter Wasser.
Was zählt, wie auch auch im richtigen Leben, sind Begegnungen. Manchmal auch Begegnungen mit einem selbst. Gerne begleite ich auch dich bei deiner ersten Begegnung mit einem Engelshai oder anderen Lebewesen, die unter der Wasseroberfläche in einer faszinierenden Welt leben.
Transparenz-Hinweis:
Ich bin Ambassador bei Divevolk und habe das Gehäuse gestellt bekommen.
Getestet wird trotzdem unter echten Bedingungen – also genau da, wo es zählen muss: unter Wasser. Was ich dazu schreibe, ist und bleibt meine eigene Meinung.
Fotos: S. Lippmann, travel_lippis und N. Kraß, Tauchen mit Handicap
















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